Modergeruch und Schimmel aus dem Gartenhaus entfernen

Schimmelschäden im Gartenhaus werden meist im Frühjahr entdeckt. In den kalten Monaten, in denen das Leben hauptsächlich in geheizten Räumen stattfindet, hält das Gartenhaus alljährlich seinen Winterschlaf.

Die Saison geht erst wieder los, wenn sich die Sonne ab März oder April wieder öfters zeigt und die Außentemperaturen in die Höhe klettern.

Nicht selten ist dann die Überraschung groß, wenn sich Feuchtigkeit oder sogar Schimmel im Gartenhaus ausgebreitet hat. Zur Lösung des Problems wird umgehendes Handeln und ein wirksamer Schimmelentferner benötigt. Plant man einen geeigneten sonnigen Gartenhaus Standort schon vor dem Bau ein, muss man sich im Nachhinein weniger Gedanken machen, wie man Feuchtigkeit und Muff wieder aus dem Gartenhaus entfernt.

Wie lässt sich Modergeruch und Schimmel aus dem Gartenhaus entfernen?

Frau mit Handtuch vor dem Gesicht wegen des GestankesWährend des Abbaus von organischem Material entstehen unangenehme Gerüche.

Das Aufkeimen von Schimmelpilzen geht gleichfalls mit übelriechenden Ausdünstungen einher. Die von Schimmelpilzen an die Luft abgegebenen Stoffwechselprodukte sind nicht nur hochgradig giftig, sie tragen auch die Verantwortung für eine muffige Atmosphäre, die sich im Umfeld von Schimmel bildet.

Modergeruch zu entfernen bedeutet deshalb in erster Linie, vorhandene Schimmelpilze zu vernichten und dafür zu sorgen, dass zukünftig kein Schimmel mehr wachsen kann. Mehr Infos gibt es auf dieser Seite.

Schimmelsanierung im Gartenhaus

Sprießen auf dem Holz bereits schmierige Beläge, tritt idealerweise so schnell wie möglich ein effizienter Schimmelentferner in Aktion.

Die Wirkungsweise der meisten Produkte aus dem Handel basiert auf den pilztötenden Eigenschaften des Natriumhypochlorids. Beim Auftragen auf die schimmelbelasteten Bereiche entweichen gesundheitsschädliche Dämpfe, weshalb sich das Tragen einer Atemschutzmaske empfiehlt. Die genaue Anwendung ist der Gebrauchsanweisung des Herstellers zu entnehmen.

Damit sich der Schimmel für immer verabschiedet, muss noch die Ursache für den Schimmel herausgefunden und behoben, und das Gartenhaus mittels Lüften oder Luftentfeuchter trockengelegt werden.

Im Gartenhaus Gerüche entfernen

Duftspray gegen Modergeruch

Duftspray hilft nur für sehr kurze Zeit gegen Modergeruch im Gartenhaus

Modermief setzt sich nicht nur in der Luft, sondern im Laufe der Zeit auch im Holz fest. Gründliches Lüften reicht oftmals nicht aus, damit der Gestank komplett verschwindet. Beim Einsatz von Duftspendern werden die widerwärtigen Ausdünstungen nur überlagert.

Geruchskiller, die Geruchspartikel mit Mineralsalzen, Ozon oder Bioziden vernichten, sorgen hingegen für eine dauerhafte Beseitigung der Gerüche.

Die Anwendung vollzieht sich bei einigen Erzeugnissen durch Kaltvernebelung, die auch  zu einer Abtötung von Bakterien, Sporen und sonstigen Keimen führt.

Das Gartenhaus winterfest machen

Damit das Gartenhaus die kalten Monate gut übersteht, erweisen sich im Herbst vollzogene Initiativen zweckmäßig, die der Vermeidung von Feuchtigkeit dienen:

1. Eingehende Überprüfung nach möglichen Defekten

Bevor der Winter ins Land zieht, sollten Dach und Regenrinnen nach Beschädigungen untersucht werden.

Durch undichte Stellen gelangt Wasser ins Gartenhausinnere, was das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigt. Auch durch Risse an Wänden, Fenstern und Türen kann Feuchtigkeit eindringen.

Erfolgen die erforderlichen Reparaturen noch im Herbst, ist bis zum Winter die Gefahr einer Durchfeuchtung gebannt.

2. Kontrolle hinsichtlich aufsteigender Nässe

Kontakt mit feuchtem Erdreich hat durch die Kapillarwirkung des Wassers eine durchtränkte Unterkonstruktion zur Folge. Gegebenenfalls sitzt die Feuchtigkeit bereits im Holzboden oder steigt sogar die Wände hoch.

In diesen Fällen bedarf es eine umfängliche Abdichtung, die aufsteigende Nässe unterbindet. Faulendes Holz riecht modrig. Nicht immer lassen sich nur mit Lüften derartig schlechte Gerüche entfernen

3. Wasser abstellen

Befindet sich im oder am Gartenhaus eine Wasserleitung, muss sie vor Frosteintritt abgedreht werden. Durch das Öffnen des Wasserhahns entweicht das gesamte Wasser aus den Rohren.

Wird diese Vorkehrung verpasst, führt Einfrieren zum Platzen der Leitung. Sobald der Frost wieder nachlässt, dringt an diesen Stellen unkontrolliert Wasser aus.

Regentonnen können gleichfalls durch Frost Schaden nehmen, deshalb vor Wintereintritt entleeren und im Trockenen aufbewahren.

4. Feuchtigkeit vorbeugen

Luftentfeuchter bewahren das Gartenhaus vor Feuchtigkeit im Winter, damit im Frühjahr tatsächlich kein Schimmelentferner benötigt wird.

In der Regel genügt ein Gerät mit Granulat, das ohne Strom auskommt. Indem die Feuchtigkeit aus der Luft gezogen und Schimmelbildung verhindert wird, wirken diese Apparaturen im Gartenhaus auch als Geruchskiller.

5. Immer mal wieder nach dem Gartenhaus schauen

Durch gelegentliche Kontrollgänge während des Winters werden eventuelle Schäden zeitnah entdeckt.

Die Feuchtigkeit kann sich nicht ausbreiten, wenn relevante Instandsetzungen umgehend vonstattengehen. Gelegentliches Öffnen von Tür und Fenster führt zu einer Umwälzung der Luft im Inneren.

Gartenhäuser sind oftmals nicht für schwere Schneelasten ausgelegt. Damit das Dach aufgrund einer dicken Schneedecke nicht einstürzt, muss die winterliche Pracht rechtzeitig beseitigt werden.

Fazit:

Schimmel im Gartenhaus resultiert immer aus einem Zuviel an Feuchtigkeit. Soforthilfe leisten Schimmelentferner, die jedoch nur die Symptome bekämpfen.

Von Dauer sind Maßnahmen, die der Entfeuchtung und Trockenlegung des Gartenhauses dienen. Modrige Gerüche entfernen Lufterfrischer, die den Mief nicht überdecken, sondern eine Geruchsneutralisation bewirken.